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Am 28. Mai 1898 wurde der Zuchtverband gegründet.

rzv_historie

Geschichte
Der Rinderzuchtverband ist die historisch gewachsene Vermarktungseinrichtung der Oberfränkischen Herdbuchgesellschaft. Bis 1972 gab es in Oberfranken 3, danach 2 Herdbuchgesellschaften (Bayreuth / Coburg), die sich 1991 zur Oberfränkischen Herdbuchgesellschaft mit Sitz in Bayreuth zusammengeschlossen haben. Der direkte Vorläufer des Rinderzuchtverbandes Oberfranken wurde am 28.05.1898 durch Zuchtgenossenschaften und Einzelzüchter als "Herdbuchgesellschaft für Bayreuther Scheckvieh" gegründet. Am 25. u. 26. April 1998 wurde das 100-jährige Jubiläum mit einer Tierschau begangen. RINDERZUCHTVERBAND OBERFRANKEN u. OBERFRÄNKISCHE HERDBUCHGESELLSCHAFT haben am 21.11.2001 im Rahmen einer Mitgliederversammlung fusioniert.

Bedeutung in Süddeutschland und Bayern
Der Rinderzuchtverband ist nach Kuhzahl der drittstärkste Fleckviehzuchtverband Bayerns / Süddeutschlands, nach Umsatz sogar der zweitstärkste. Die Tradition der Fleckvieh- /Scheckviehzucht lässt sich bis zu ersten Einfuhren von Simmentaler Rindern 1842 nach Bayreuth zurückverfolgen. Auf bedeutenden Tierschauen konnte man sich meist erfolgreich präsentieren. Im letzten Jahrzehnt schrieben Bullen wie Propeller, Horb, Stress, Report, Renger und andere Fleckviehgeschichte. Die Stärken des Rinderzuchtverbandes liegen im Nutzkälbermarkt für männliche und weibliche Kälber, beide Positionen mit Spitzenvermarktungszahlen in Bayern. Große Bedeutung haben auch die Bullenmärkte, die Kalbinnen, Jungrinder und weiblichen Zuchtkälber. Kontinuierlich wuchs der Jungkuhmarkt zu einem sehr wichtigen Marktsegment mit rund 50 Jungkühen pro Markt. Kundenorientierung und gemeinsam mit den Partnern eine umfassende Beratung sind die Stärken unseres zukunftsorientierten Zuchtverbandes. Dabei werden auch gemeinsam mit der staatlichen Zuchtberatung völlig neue Wege beschritten.